INTERNATIONALE ARTISTS

Alexis Choplain (FR)

Alexis Choplain macht Elektrizität zum Hauptmaterial seiner Werke und erkundet maschinische Poesie. Er studierte Architektur und wurde von der DIY-Mentalität mexikanischer Künstler geprägt. Seine selbst gebauten Synthesizer manifestieren elektrische Choreografien in seinen Installationen. Fehler und Entdeckungen sind dabei treibende Kräfte; die Form entwickelt sich stetig durch Intuition weiter. Kunst als Experiment, das sich selbst noch nicht kennt

Elektrische Lichtinstallation von Alexis Choplain – selbstgebaute Synthesizer erzeugen leuchtende Choreografien

Boris Acket (NL)

Boris Acket, geboren 1988 in Amersfoort, ist ein niederländischer Künstler und Komponist mit Sitz in Amsterdam. Seine Wurzeln liegen in elektronischer Musik und Club-Kultur – daraus hat er eine Praxis entwickelt, die Grenzen zwischen Kunst und Entertainment auflöst und dystopische Fragen über unsere Beziehung zur Umwelt aufwirft. Im Zentrum steht das Spannungsverhältnis zwischen Kontrolle und Hingabe: Klang, Licht und Bewegung werden zu kollektiven Erlebnissen verwoben. Seine Werke waren weltweit zu sehen, vom Stedelijk Museum bis zur Paris Fashion Week – Kunst als Refugium inmitten einer überwältigenden Welt.

Lichtinstallation von Boris Acket – blaue Lichtstrukturen in einem dunklen Raum

Corey Schneider (DE)

Corey Schneider ist ein in Berlin lebender Multimedia-Künstler aus Australien. Er arbeitet mit Raumklang, Licht und kinetischer Skulptur und nutzt generative Systeme als Medium. Code und eigens entwickelte Technologien formen seine immersiven Installationen. Es entstehen unerwartete Strukturen und dynamische audiovisuelle Kompositionen. Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern zusammenhängende narrative Erlebnisse. Schneider versteht den Entwicklungsprozess selbst als Teil des künstlerischen Ausdrucks. Seine Installationen schaffen sich stetig wandelnde, sinnlich erfahrbare Umgebungen.

Immersive Installation von Corey Schneider – kinetische Skulptur mit Licht und Raumklang

Cristian Rizzuti (IT) + Julian Alvarez (ES, composer)

Cristian Rizzuti ist ein italienischer interaktiver Medienkünstler mit Sitz in Barcelona, dessen Arbeiten sich an der Schnittstelle von Licht, Wahrnehmung und Technologie bewegen. Er hat seine Werke in bedeutenden Institutionen präsentiert, darunter das ZKM Karlsruhe, das MAXXI Museum in Rom und die Venedig Biennale. Stets inspiriert von Wissenschaft und Mathematik, erforscht Rizzuti die Rolle menschlicher Wahrnehmung und die Definition synästhetischer Räume – seine Werke lassen sich als Lichtskulpturen beschreiben. Sein bekanntestes Werk Amnesia verdichtet das alles: Eine immersive Installation als fünfteilige Malperformance, bei der UV-Laser auf phosphoreszente Pigmente treffen und in Echtzeit audiovisuelle Kompositionen entstehen – die sichtbar werden, pulsieren und wieder verschwinden, wie die Erinnerung selbst. Julián Álvarez ist ein Musiker und Physiker mit Sitz in Barcelona. Als Musiker ist er Performer und ein versierter audiovisueller Komponist,der in den Bereichen Film, Werbung und Installationen tätig ist. Er ist unter anderem bei Festivals wie Primavera Sound, Sonar und BBK aufgetreten und hat die Musik für preisgekrönte Kurz- und Spielfilme komponiert, die bei bedeutenden Veranstaltungen wie den Oscars und den Goya Awards ausgewählt wurden. Zudem hat er an Werbekampagnen für große internationale Marken gearbeitet.

Als Wissenschaftler hat er an akustischen Designs in Zusammenarbeit mit renommierten Architekturbüros in ganz Europa gearbeitet. Er ist außerordentlicher Professor für Architekturakustik an der Polytechnischen Universität von Katalonien und promoviert derzeit über Schalldiffusion im architektonischen Kontext.

Lichtinstallation von Cristian Rizzuti – UV-Laser trifft auf phosphoreszente Pigmente

Encor Studio (CH)

Encor Studio wurde 2016 von Mirko Eremita, David Houncheringer, Manuel Oberholzer und Valerio Spoletini gegründet. Das Kollektiv verbindet CGI, Live-Action-Regie und experiential Design zu immersiven Welten. Zentral ist die radikale Reduktion: „Subtractive Art“ – das Entfernen von Elementen, um die Schönheit des Verbleibenden freizulegen, oft nur Glas, Strom und Licht. Sie lassen verborgene Informationen spürbar werden – als frische Perspektive auf eine Welt, die größtenteils ein Rätsel bleibt.

Installation von Encor Studio – reduzierte Lichtkunst aus Glas, Strom und Licht

Joris Strijbos (NL)

Joris Strijbos schafft kinetische Installationen, in denen Maschinen, Algorithmen und die physische Welt miteinander interagieren. Seine Werke sind biologischen Systemen nachempfunden – Selbstorganisation, Schwarmintelligenz und emergente Prozesse werden in abstrakte Licht- und Klangchoreografien übersetzt. Der Betrachter erlebt dabei live, wie Maschinen und Programme eigenständig „Entscheidungen“ treffen – Kunst, die atmet wie ein Organismus.

Kinetische Installation von Joris Strijbos – Maschinen und Algorithmen erzeugen Licht- und Klangchoreografien

Lumus Instruments (NL)

Lumus Instruments ist ein Amsterdamer Studio, geleitet von Timo Lejeune und Julius Oosting. Sie verbinden Technologie und Kunst in einem Maßstab, der gleichzeitig industriell und intim wirkt. Der Name leitet sich von Lumen (Licht) und Ludus (Spiel) ab. In ihrer Werkserie Polynode erkunden sie die Interaktion digitaler Systeme mit physischen Räumen und wie Mensch und Technologie künftig koexistieren können. Licht wird dabei zum Denkwerkzeug

Installation von Lumus Instruments – industrielle Lichtstrukturen in einem dunklen Raum

Sputniko! (JP)

Sputniko! (Hiromi Ozaki) ist eine japanisch-britische Künstlerin, Designerin und Filmemacherin. Ihre interdisziplinäre Praxis bewegt sich zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft. In ihren Arbeiten verbindet sie spekulatives Design mit popkulturellen Erzählformen.
Zentrale Themen sind Gender, Körper, Identität und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien. Sputniko! entwickelt oft fiktive Zukunftsszenarien und funktionale Prototypen. Diese machen mögliche technologische Entwicklungen greifbar und regen zur Diskussion an.

Ihre Werke umfassen Filme, Musikvideos und multimediale Installationen. Häufig entstehen sie in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Forschern. International wurde ihre Arbeit in renommierten Institutionen ausgestellt. Sputniko! nutzt Kunst, um bestehende Normen zu hinterfragen und alternative Zukünfte zu entwerfen.

Sven Sauer (DE) & CEYYS

Sven Sauer lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Er wurde bekannt durch seine Arbeit als Matte Painter für internationale Filmproduktionen – darunter Werke von Lars von Trier, J.J. Abrams und Martin Scorsese. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Emmy Awards für „Game of Thrones“ sowie ein Oscar für „Hugo Cabret“. In seinen Installationen sucht Sauer nach verborgenen Spuren von Hoffnung in unserer Wirklichkeit – als messbares Phänomen, belegt durch Daten, Statistiken und wissenschaftliche Studien. Er konfrontiert seine Betrachter mit den Problemen unserer Zeit, ohne eine feste Meinung zu vertreten – Kunst als offene Frage.

CEYYS ist ein Berliner Künstlerduo an der Schnittstelle von Musik, Technologie und visueller Kunst. Ihre Praxis verbindet elektronische Komposition mit generativen Prozessen. Im Zentrum steht die Synchronität: Systeme reagieren aufeinander und formen audiovisuelle Räume, die sich stetig verändern. Ihre Arbeiten wirken präzise und emotional zugleich – dort, wo digitale Logik und menschliche Wahrnehmung sich begegnen. Kunst als Resonanzraum zwischen Kontrolle und Zufall.

Installation von Sven Sauer und CEYYS – Licht und Projektion in einem verlassenen Raum

INTERNATIONALE ARTISTS

Alexis Choplain (FR)

Elektrische Lichtinstallation von Alexis Choplain – selbstgebaute Synthesizer erzeugen leuchtende Choreografien

Alexis Choplain macht Elektrizität zum Hauptmaterial seiner Werke und erkundet maschinische Poesie. Er studierte Architektur und wurde von der DIY-Mentalität mexikanischer Künstler geprägt. Seine selbst gebauten Synthesizer manifestieren elektrische Choreografien in seinen Installationen. Fehler und Entdeckungen sind dabei treibende Kräfte; die Form entwickelt sich stetig durch Intuition weiter. Kunst als Experiment, das sich selbst noch nicht kennt

Boris Acket (NL)

Lichtinstallation von Boris Acket – blaue Lichtstrukturen in einem dunklen Raum

Boris Acket, geboren 1988 in Amersfoort, ist ein niederländischer Künstler und Komponist mit Sitz in Amsterdam. Seine Wurzeln liegen in elektronischer Musik und Club-Kultur – daraus hat er eine Praxis entwickelt, die Grenzen zwischen Kunst und Entertainment auflöst und dystopische Fragen über unsere Beziehung zur Umwelt aufwirft. Im Zentrum steht das Spannungsverhältnis zwischen Kontrolle und Hingabe: Klang, Licht und Bewegung werden zu kollektiven Erlebnissen verwoben. Seine Werke waren weltweit zu sehen, vom Stedelijk Museum bis zur Paris Fashion Week – Kunst als Refugium inmitten einer überwältigenden Welt.

Corey Schneider (DE)

Immersive Installation von Corey Schneider – kinetische Skulptur mit Licht und Raumklang

Corey Schneider ist ein in Berlin lebender Multimedia-Künstler aus Australien. Er arbeitet mit Raumklang, Licht und kinetischer Skulptur und nutzt generative Systeme als Medium. Code und eigens entwickelte Technologien formen seine immersiven Installationen. Es entstehen unerwartete Strukturen und dynamische audiovisuelle Kompositionen. Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern zusammenhängende narrative Erlebnisse. Schneider versteht den Entwicklungsprozess selbst als Teil des künstlerischen Ausdrucks. Seine Installationen schaffen sich stetig wandelnde, sinnlich erfahrbare Umgebungen.

Cristian Rizzuti (IT) + Julian Alvarez (ES, composer)

Lichtinstallation von Cristian Rizzuti – UV-Laser trifft auf phosphoreszente Pigmente

Cristian Rizzuti ist ein italienischer interaktiver Medienkünstler mit Sitz in Barcelona, dessen Arbeiten sich an der Schnittstelle von Licht, Wahrnehmung und Technologie bewegen. Er hat seine Werke in bedeutenden Institutionen präsentiert, darunter das ZKM Karlsruhe, das MAXXI Museum in Rom und die Venedig Biennale. Stets inspiriert von Wissenschaft und Mathematik, erforscht Rizzuti die Rolle menschlicher Wahrnehmung und die Definition synästhetischer Räume – seine Werke lassen sich als Lichtskulpturen beschreiben. Sein bekanntestes Werk Amnesia verdichtet das alles: Eine immersive Installation als fünfteilige Malperformance, bei der UV-Laser auf phosphoreszente Pigmente treffen und in Echtzeit audiovisuelle Kompositionen entstehen – die sichtbar werden, pulsieren und wieder verschwinden, wie die Erinnerung selbst. Julián Álvarez ist ein Musiker und Physiker mit Sitz in Barcelona. Als Musiker ist er Performer und ein versierter audiovisueller Komponist,der in den Bereichen Film, Werbung und Installationen tätig ist. Er ist unter anderem bei Festivals wie Primavera Sound, Sonar und BBK aufgetreten und hat die Musik für preisgekrönte Kurz- und Spielfilme komponiert, die bei bedeutenden Veranstaltungen wie den Oscars und den Goya Awards ausgewählt wurden. Zudem hat er an Werbekampagnen für große internationale Marken gearbeitet.

Als Wissenschaftler hat er an akustischen Designs in Zusammenarbeit mit renommierten Architekturbüros in ganz Europa gearbeitet. Er ist außerordentlicher Professor für Architekturakustik an der Polytechnischen Universität von Katalonien und promoviert derzeit über Schalldiffusion im architektonischen Kontext.

Encor Studio (CH)

Installation von Encor Studio – reduzierte Lichtkunst aus Glas, Strom und Licht

Encor Studio wurde 2016 von Mirko Eremita, David Houncheringer, Manuel Oberholzer und Valerio Spoletini gegründet. Das Kollektiv verbindet CGI, Live-Action-Regie und experiential Design zu immersiven Welten. Zentral ist die radikale Reduktion: „Subtractive Art“ – das Entfernen von Elementen, um die Schönheit des Verbleibenden freizulegen, oft nur Glas, Strom und Licht. Sie lassen verborgene Informationen spürbar werden – als frische Perspektive auf eine Welt, die größtenteils ein Rätsel bleibt.

Joris Strijbos (NL)

Kinetische Installation von Joris Strijbos – Maschinen und Algorithmen erzeugen Licht- und Klangchoreografien

Joris Strijbos schafft kinetische Installationen, in denen Maschinen, Algorithmen und die physische Welt miteinander interagieren. Seine Werke sind biologischen Systemen nachempfunden – Selbstorganisation, Schwarmintelligenz und emergente Prozesse werden in abstrakte Licht- und Klangchoreografien übersetzt. Der Betrachter erlebt dabei live, wie Maschinen und Programme eigenständig „Entscheidungen“ treffen – Kunst, die atmet wie ein Organismus.

Lumus Instruments (NL)

Installation von Lumus Instruments – industrielle Lichtstrukturen in einem dunklen Raum

Lumus Instruments ist ein Amsterdamer Studio, geleitet von Timo Lejeune und Julius Oosting. Sie verbinden Technologie und Kunst in einem Maßstab, der gleichzeitig industriell und intim wirkt. Der Name leitet sich von Lumen (Licht) und Ludus (Spiel) ab. In ihrer Werkserie Polynode erkunden sie die Interaktion digitaler Systeme mit physischen Räumen und wie Mensch und Technologie künftig koexistieren können. Licht wird dabei zum Denkwerkzeug

Sputniko! (JP)

Sputniko! (Hiromi Ozaki) ist eine japanisch-britische Künstlerin, Designerin und Filmemacherin. Ihre interdisziplinäre Praxis bewegt sich zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft. In ihren Arbeiten verbindet sie spekulatives Design mit popkulturellen Erzählformen.
Zentrale Themen sind Gender, Körper, Identität und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien. Sputniko! entwickelt oft fiktive Zukunftsszenarien und funktionale Prototypen. Diese machen mögliche technologische Entwicklungen greifbar und regen zur Diskussion an.

Ihre Werke umfassen Filme, Musikvideos und multimediale Installationen. Häufig entstehen sie in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Forschern. International wurde ihre Arbeit in renommierten Institutionen ausgestellt. Sputniko! nutzt Kunst, um bestehende Normen zu hinterfragen und alternative Zukünfte zu entwerfen.

Sven Sauer (DE) & CEYYS

Installation von Sven Sauer und CEYYS – Licht und Projektion in einem verlassenen Raum

Sven Sauer lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. Er wurde bekannt durch seine Arbeit als Matte Painter für internationale Filmproduktionen – darunter Werke von Lars von Trier, J.J. Abrams und Martin Scorsese. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Emmy Awards für „Game of Thrones“ sowie ein Oscar für „Hugo Cabret“. In seinen Installationen sucht Sauer nach verborgenen Spuren von Hoffnung in unserer Wirklichkeit – als messbares Phänomen, belegt durch Daten, Statistiken und wissenschaftliche Studien. Er konfrontiert seine Betrachter mit den Problemen unserer Zeit, ohne eine feste Meinung zu vertreten – Kunst als offene Frage.

CEYYS ist ein Berliner Künstlerduo an der Schnittstelle von Musik, Technologie und visueller Kunst. Ihre Praxis verbindet elektronische Komposition mit generativen Prozessen. Im Zentrum steht die Synchronität: Systeme reagieren aufeinander und formen audiovisuelle Räume, die sich stetig verändern. Ihre Arbeiten wirken präzise und emotional zugleich – dort, wo digitale Logik und menschliche Wahrnehmung sich begegnen. Kunst als Resonanzraum zwischen Kontrolle und Zufall.

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