WHAT YOU CAN EXPECT

Für 3 Wochenenenden träumt ein alter Kinokomplex ein neues intensives Kunsterlebnis

Die Erinnerung an ein altes Kino beginnt oft nicht mit Szenen aus Filmen. Sondern mit Gerüchen und diesem ganz bestimmten Bauchgefühl beim Aufstoßen schwerer Türen als Kind.
An der abgegriffenen Kinofassade leuchten ein paar Buchstaben, von denen manchmal einer aussetzt. Drinnen – die Luft warm und ein bisschen staubig. Eine Mischung aus Popcorn, altem Teppich und diesem undefinierbaren Geruch von Projektorenwärme. Es roch nach Geschichten, auch wenn man das damals natürlich nicht so genannt hätte – Kino riecht eben so.

Der Teppich war dunkel und hatte Muster, die aussahen, als kämen sie aus einer anderen Zeit. Wenn man darüber lief, schluckte er die Schritte. Und dann diese großartigen Sitze: Polster, die ein bisschen zu weich waren, samtig, bereits etwas rau und nicht zu elegant. Man saß da, die Knie vielleicht ein bisschen zu nah am Vordersitz, und wartete.

Dieses Warten war ein eigenes Gefühl…

Nicht abrupt, sondern wie ein gemeinsames Einatmen des ganzen Raumes.

…und dann ging das Licht langsam runter.

Plötzlich war alles leise genug, dass man das Rattern des Projektors hören konnte.

Ein Raum voller Menschen, die gleichzeitig leise wurden.

Man saß da und fühlte sich gleichzeitig klein und unglaublich wach.

Diese Erinnerung ist nicht einfach nur eine Erinnerung.

Sie ist körperlich. Jeder kennt sie.

Und doch hat kaum jemand einen Großteil dieses Kino-Gebäudes je gesehen.

Ein Gebäude voller Geheimwege

Es gibt noch eine Welt hinter den Kinosälen.

Dahinter beginnt so etwas wie eine zweite Architektur.

Versteckte Transportgänge. Ein Labyrinth aus Tunneln und dunklen Kammern. Ein ganzes System aus Gängen, das die Säle miteinander verbindet.

Die Ausstellung führt dich durch dieses unterirdische System.

Du gehst durch Türen, die früher verschlossen waren. Du läufst durch Tunnel, durch die früher nur Filmrollen transportiert wurden. Durch Gänge, die jahrzehntelang unsichtbar waren.

Durch Räume, in denen früher Projektoren ratterten.

Ein Netzwerk aus dunklen Adern, das nie für Besucher gedacht war.

Interaktive Karte des Kinokomplexes – THE DARK ROOMS VEINS Ausstellung mit 10 Installationen auf mehreren Ebenen

10 internationale new media artists

Am Ende öffnen sich acht riesige Kinosäle, teils völlig entkernt, teilweise mit Landschaften aus alten Sesseln.

In dieser Dunkelheit bauen 10 internationale Licht- und Soundartists ihre Installationen.

Du wirst lauten Maschinen begegnen, die versteckte Codes vermitteln.

Ein parametrisches Uhrwerk verteilt Licht und Klang über Raum und Zeit.

Wasser bewegt sich horizontal durch den Raum.

Dein Vertrauen wird auf unpassende Art und Weise auf die Probe gestellt.

Das Kino war nie nur ein Ort für Filme. Es war immer ein Gebäude mit einem Inneren. Wie ein riesiger Ameisenhaufen aus Beton. Und genau dort beginnt diese Ausstellung – in den verborgenen Schichten des Kinos.

Die Dunkelheit schärft die Sinne. Ohne klare Orientierung erkundest du die Ebenen, entdeckst immer wieder versteckte Räume, in denen sich audiovisuelle Installationen befinden. Die meisten Arbeiten sind Premieren und werden in Berlin zum ersten Mal gezeigt.

Du wirst allein durch die Tunnel gehen - limitierte tickets

Die Anzahl der Besucher ist extrem begrenzt. Du wirst oft alleine durch die Korridore laufen.

Es ist uns ein Anliegen, dass du die Ausstellung in Ruhe ohne großes Massenaufkommen besuchen kannst. Nur so kannst du ohne Druck so lange wie du möchtest die Installationen betrachten.

Aufgrund dieser begrenzten Einlasszahlen und der kurzen Laufzeit stehen daher nur eine limitierte Anzahl an Tickets pro Tag zur Verfügung. Trage dich in den Newsletter ein, damit du rechtzeitig über das Ticketrelease-Datum informiert wirst und deinen Lieblingsslot auswählen kannst.

secret location

Der Ort bleibt wie immer geheim und wird den Ticketkäufer:innen erst 48 Stunden vor dem Besuch mitgeteilt.

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